

Wohnstätte
Altlandsberg
3. Preis, Realisierungswettbewerb 2026
Neubau einer Wohnstätte für KInder und Jugendliche mit Förderbedarf
Ausloberin: Landkreis Märkisch-Oderland
Nutzung: Wohnen
BGF: 1.790 m2
Team
Harris + Kurrle Architekten
Gänßle und Hehr Landschaftsarchitekten
Gemeinsame Wohnstätte in einem gegliederten Haus
Die Wohnstätte ist als Ensemble aus drei eigenständigen Häusern konzipiert, in denen jeweils eine Gruppe in überschaubaren Wohngruppen zusammenleben. Jedes Haus bildet ein klar strukturiertes ZuHause mit vertrauten Abläufen, festen Bezugspunkten und einer geschützten Atmosphäre. Die übersichtliche Organisation unterstützt Orientierung, Sicherheit und individuelle Entwicklung. Durch die versetzte Anordnung der Baukörper entstehen klar gefasste Außenräume: ein Vorplatz als adressbildender Auftakt sowie zwei differenzierte Freibereiche, die alters- und bedarfsgerecht gestaltet sind. Dies ermöglicht sowohl Rückzug als auch Bewegung und Spiel. Der geschützte Binnenraum zwischen den Häusern bildet die gemeinsame Mitte. Hier sind Besucherraum, Snoezelraum und Mehrzweckraum angeordnet. Kurze Wege, transparente Bezüge und eine klare Zonierung fördern Begegnung, Teilhabe und soziale Interaktion.
Wohngruppe als gemeinschaftliche Wohnform
Die einzelne Wohngruppe ist als überschaubare Einheit für sechs Kinder bzw. jungen Erwachsenen unterschiedlichen Alters und Geschlechts konzipiert. Eine Garderobe mit klarer Akzentfarbe bildet die Adresse der Gruppe. Innerhalb der Wohngruppe steht der gemeinschaftliche Gruppenbereich als zentraler Ort des täglichen Zusammenlebens. Hier findet das gesellschaftliche Leben statt. Die Individualräume sind um diesen Bereich angeordnet; notwendige Verkehrs- und Erschließungsflächen werden dabei selbstverständlich integriert und vergrößern die Mitte des gemeinsamen Wohnbereichs. Das Konzept legt großen Wert auf das ausgewogene Verhältnis von Gemeinschaft und Rückzug. Eine räumliche Gliederung in eine Essnische und Wohnnische mit Kuschelecke ermöglicht gleichzeitig unterschiedliche Aktivitäten innerhalb des Gruppenbereichs. So können innerhalb des gemeinschaftlichen Bereichs binnendifferenzierte Aktivitäten stattfinden. Jeweils zwei Individualräume bilden eine „Wohnung in der Wohnung“ und teilen sich ein Bad. Diese
Zuordnung stärkt den individuellen Rückzug im kleineren Rahmen. Die Zugänge zu den Zimmern erfolgen nicht direkt vom Gruppenraum, sondern über eine räumliche Schwelle. Dadurch wird Privatheit räumlich und akustisch spürbar unterstützt.








Wohnstätte
Altlandsberg
3. Preis, Realisierungswettbewerb 2026
Neubau einer Wohnstätte für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf
Ausloberin: Landkreis Märkisch-Oderland
Nutzung: Wohnen
BGF: 1.790 m2
Team
Harris + Kurrle Architekten
Gänßle und Hehr Landschaftsarchitekten

Gemeinsame Wohnstätte in einem gegliederten Haus
Die Wohnstätte ist als Ensemble aus drei eigenständigen Häusern konzipiert, in denen jeweils eine Gruppe in überschaubaren Wohngruppen zusammenleben. Jedes Haus bildet ein klar strukturiertes ZuHause mit vertrauten Abläufen, festen Bezugspunkten und einer geschützten Atmosphäre. Die übersichtliche Organisation unterstützt Orientierung, Sicherheit und individuelle Entwicklung. Durch die versetzte Anordnung der Baukörper entstehen klar gefasste Außenräume: ein Vorplatz als adressbildender Auftakt sowie zwei differenzierte Freibereiche, die alters- und bedarfsgerecht gestaltet sind. Dies ermöglicht sowohl Rückzug als auch Bewegung und Spiel. Der geschützte Binnenraum zwischen den Häusern bildet die gemeinsame Mitte. Hier sind Besucherraum, Snoezelraum und Mehrzweckraum angeordnet. Kurze Wege, transparente Bezüge und eine klare Zonierung fördern Begegnung, Teilhabe und soziale Interaktion.
Wohngruppe als gemeinschaftliche Wohnform
Die einzelne Wohngruppe ist als überschaubare Einheit für sechs Kinder bzw. jungen Erwachsenen unterschiedlichen Alters und Geschlechts konzipiert. Eine Garderobe mit klarer Akzentfarbe bildet die Adresse der Gruppe. Innerhalb der Wohngruppe steht der gemeinschaftliche Gruppenbereich als zentraler Ort des täglichen Zusammenlebens. Hier findet das gesellschaftliche Leben statt. Die Individualräume sind um diesen Bereich angeordnet; notwendige Verkehrs- und Erschließungsflächen werden dabei selbstverständlich integriert und vergrößern die Mitte des gemeinsamen Wohnbereichs. Das Konzept legt großen Wert auf das ausgewogene Verhältnis von Gemeinschaft und Rückzug. Eine räumliche Gliederung in eine Essnische und Wohnnische mit Kuschelecke ermöglicht gleichzeitig unterschiedliche Aktivitäten innerhalb des Gruppenbereichs. So können innerhalb des gemeinschaftlichen Bereichs binnendifferenzierte Aktivitäten stattfinden. Jeweils zwei Individualräume bilden eine „Wohnung in der Wohnung“ und teilen sich ein Bad. Diese
Zuordnung stärkt den individuellen Rückzug im kleineren Rahmen. Die Zugänge zu den Zimmern erfolgen nicht direkt vom Gruppenraum, sondern über eine räumliche Schwelle. Dadurch wird Privatheit räumlich und akustisch spürbar unterstützt.






